WAZ überrascht im Artikel mit Pro und Contra

Gelsenkirchen. Wie jetzt? Die WAZ fängt an kontrapunktische, pluralistische Medienarbeit zu machen? Stellt kritische Fragen, wie: „Der vom Rat gebildete Ausschuss wurde nun ausgelöst – zu Recht?“

Jetzt, wo alles vorbei ist? Beide Sichtweisen kommunizieren, nicht nur die Sichtweise der Verwaltung oder des Stadtoberhauptes publizieren? Keine Gegenöffentlichkeit durch einheitliche Außendarstellung im Sinne einer Hofberichterstattung produzieren?

Da sind „wir“ aber mal ganz skeptisch, was sie uns damit verkaufen wollen, oder?

Liest sich aber gut. Hat auch den Vorteil, dass die unzufriedenen Kräfte im Rat sich irgendwie mal öffentlich verstanden fühlen.

Die WAZ – der Sherlock H. unter den Gelsenkirchener Journallien?

Hat die CDU damit gedroht ihr ABO zu kündigen? Nee, iss en Scherz. Nur, weil man das so gar nicht versteht. Auf einmal diese professionelle Tendenz einer Medienarbeit, die ihren demokratischen Auftrag erkennt. Gab es irgendwo eine Erscheinung? Ihr merkt, ich fasse es immer noch nicht.

Will die WAZ jetzt wirklich dem Globalauftrag aus dem Grundgesetz zur Konsensförderung in der Bürgerschaft nachkommen? Will sie im Extremfall sogar durch ihre Medienarbeit die einseitige Sichtweise der Verwaltung konterkarieren und aufzeigen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, auf ein Problem zu reagieren, als die Mehrheit der SPD dies vorgibt.

Keine vollkommene Unterstützung mehr der kommunalen Einheitsparteien-Verwaltung? Nee, ne! Das glaub ich jetzt nich!

Freizeit-Journalisten bleibt wachsam!

 

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