GRÜNE: Der Skandal im Skandal

Gelsenkirchen. Die Ratssitzung am Donnerstag, 07.07.2016 hat für mich einen Lichtblick gehabt. Dieser lichte Moment bestand in der Feststellung von Burkhard Wüllscheidt (GRÜNE), die Vorgabe von SPD/Verwaltung und OB hinsichtlich des Angebots eines Sondervotums von je drei Seiten zum Abschlussbericht sei ein Skandal im Skandal.

Der OB, der die drei Seiten, als Wohltat der SPD im Vergleich mit dem HSH II-Ausschuss, wie Sauerbier anbot, machte keinen Hehl daraus, dass er mit dem SPD-Parteibuch auch deren Ideen mitträgt, statt sich als Oberbürgermeister und Vorsitzender des Rates in Neutralität zu wahren. Von Objektivität ganz zu schweigen. Denn, wie mir mein Nachbar in der Seitenloge während der Sitzung flüsterte, habe es – seines Wissens nach – beim HSH II-Ausschuss einen einvernehmlichen Abschlussbericht gegeben, so dass die Notwendigkeit von Sondervoten gar nicht bestand.

Der Skandal im Skandal im Skandal war für mich, dass niemand das „Sauerbier-Angebot“ des OB, dass Rechts- und Betreuungsdezernent Dr. Schmitt im Aufklärungsausschuss noch als sachgerechte entsprechende Rechtsanwendung des Untersuchungsausschussgesetzes NRW analog der Regelung „in gedrängter Form“ verkaufte, in irgendeiner Form hinterfragte.

Um in die Sprachlogik des Fussballs zu wechseln, der am Abend des Donnerstag das Ratsgeschehen zeitlich mitbestimmte, würde ich mit Oliver Kahn meinen, …

Ach was solls. Betrunkenen Eulen kannst du keinen reinen Wein einschenken.

Wenn bierseelige Eulen lieber tanzen gehen wollen…oder zum Fussball!?

Den Vorhang zu, alle Fragen offen; s war ja immer so…

 

 

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