Antikorruption: Wir brauchen einen „KOB“ in Gelsenkirchen!

Gelsenkirchen/Wien. Antikorruption, bestehend aus Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung, setzt auf der Mikro-Ebene und auf der Makro-Ebene an.

Mikro-Ebene                                      Makro-Ebene
               Vertrauen                                       Rule of Law/Kontrolle

In seiner Abhandlung „Dialog mit der Zivilgesellschaft – ein Mittel zur Korruptionsprävention?“ plädiert Erwin Felzmann für die Beteiligung von Laien an der Kontrolle.

Felzmanns Begründung ist direkt einleuchtend: Laien, so argumentiert Felzmann, agieren verantwortungsbewusster in Sachen Wohl des Staates. Er zeigt dies an der Praxis des Menschenrechtsbeirates in Wien auf, der mittels ehrenamtlichen Kommissionen und Arbeitsgruppen – ohne Mehrheiten – zu sehr guten Ergebnissen komme. Eine entsprechende Umsetzung bei der Antikorruption durch Einsatz von begleitenden Zivilkontrollen in korruptionsgefährdeten Bereichen – privat, als auch öffentlich – sei daher ein gutes Mittel.

In Umsetzung dieser Idee schlage ich vor, dass in Gelsenkirchen ein Korruptionspräventions- und bekämpfungs – Beirat (KOB), mit je fünf Mitgliedern aus der oppositionellen Politik und fünf Mitgliedern von ehrenamtlichen Laien ohne politischen Hintergrund, gebildet wird. Den Vorsitz übernimmt ein Mitglied von Transparency Ruhr, mit Wohnsitz in Gelsenkirchen ohne Parteizugehörigkeit.

Empfehlung: Weitere Infos in früheren Artikeln –  auch zur Notwendigkeit einer Korruptionsbeauftragten in Gelsenkirchen.

 

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