Der doppelte Wissmann und die Vereinbarungen mit St. Augustinus

Gelsenkirchen. Wie die Vereinbarungen mit dem Team von Hr. Weingarten für das St. Josef Heim und Alfons Wissmann mit seinen Mitarbeitern vom Jugendamt Gelsenkirchen verlaufen sind, haben wir, für die Jahre ab 1997 im Aufklärungsausschuss nur aus der Befragung von Hr. Weingarten erfahren. Danach seien die jährlichen Überbelegungen des St. Josef Kinder- und Jugendheims mit dem Jugendamt nicht nur abgesprochen gewesen, sondern auf Anregung von Hr. Wissmann hin als Geschäftsidee von ihm initiiert worden; die Bedenken von Hr. Weingarten habe Hr. Wissmann mit der Bemerkung beiseite gewischt, die vom Landesjugendamt hätten keine Ahnung.

Dieser Zusammenhang lässt sich nur wirklich verstehen und richtig einordnen, wenn man weiß, dass Alfons Wissmann mit dem Buch „Die Vereinbarungen über Leistungsangebote, Entgelte und Qualitätsentwicklung“ durchaus als ein anerkannter Experte in dieser Angelegenheit gilt. Er ist nicht nur Autor dieser zweiten Auflage des Buches zum neuen Entgeltrecht, sondern er soll in der Landeskommission zur Kontrolle von Vereinbarungen der Jugendämter im Land NRW tätig gewesen sein.

Die Landeskommission, die auch Entgeltkommission genannt wurde, soll bei pauschalen Vereinbarungen, wie sie in Gelsenkirchen über Jahre getätigt wurden, diese überprüfen. Damit hätte Hr. Wissmann als Leiter und Stellvertretender Leiter der Entgeltkommission seine eigenen Verträge vorliegen gehabt. Ein wirklich seltsames System, wenn sich das als wahr herausstellen sollte.

 

 

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