St. Augustinus: Das eine ohne das andere denken?

Gelsenkirchen. Die Beklagte hatte nach dem Gütetermin nichts besseres zu tun, als sich in einer punktuellen Pressemitteilung zu einem Dementi hinreissen zu lassen. Die Pressemitteilung der Beklagten mit dem Dementi zu einer Kernfrage des Prozesses ist der Beklagten so wichtig, dass sie in der Pressemitteilung nur diesen einen Punkt anspricht:

“In diesem Termin hat Frau Gresch behauptet, für den Abschluss der Kooperationsvereinbarungen zwischen der nicht existenten Gesellschaft „Kinderheim St. Josef Heime GmbH“  mit dem Deutschen Kinderschutzbund Gelsenkirchen sowie der Neustart KFT eine „mündliche Zusage“ der Geschäfts- und Betriebsleitung erhalten zu haben.”

Tatsächlich hat Frau Gresch über ihren Prozessvertreter dazu Stellung genommen. Die Zusage, Kinder nach Pecs zu schicken, kann nicht ohne den Teil der Überbelegungen des St. Josef Heims gedacht werden. Wenn St. Augustinus meint, sie könne diesen Teil, von dem was mit der Klägerin in dem Zusammenhang Pecs/Überbelegung ingesamt besprochen wurde, trennen, dürfte sie irren. Assessor Maas folgt seinem juristischen Instinkt (Judiz genannt), und überlässt es dem Gericht die juristische Bewertung dessen vorzunehmen.

Der Komplex dürfte sicher der strittige Kernpunkt sein, weswegen es einen Vergleich gibt, oder eine Berufungsverhandlung. Letzteres wäre im Sinne einer wohlverstandenen Aufklärung für die Öffentlichkeit sachdienlicher.

 

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