Mein Kommentar zum WAZ-Artikel: „Langer Rechtsstreit“ – Kurzer Prozess

Bei Wissmann gibt es wohl das Problem, dass er den Status der betrieblichen Unkündbarkeit aufgrund seiner Anzahl an Dienstjahren erreicht hatte. Mich wundert nur, dass darüber nicht offener gesprochen wird, was das für eine Trennung bedeutet. Und wie sich dennoch die Möglichkeiten einer Kündigung hätten gestalten können. Aber das geht nicht in 30 Sekunden (Tertocha) oder im Hauruck (Heinberg).

Durch den „kurzen Prozess“ bei der internen Entscheidungsfindung entsteht mehr als ein „Geschmäckle“. Zitat aus einer amtlichen Kommentierung zum Problemkreis:

Blau ist die Farbe der Stadt Gelsenkirchen

Als passive Indikatoren gelten das Ausbleiben von behördlichen Aktionen oder Reaktionen. Disziplinar- und arbeitsrechtliche Mittel sind vielmehr mit Nachdruck anzuwenden.

Perspektivisch eröffnet so ein „Fachwissen“ im Ansatz eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge, wie ich finde.

Sie entsteht aber erst durch die „kurzatmige“ Entscheidungsfindung. Sie besagt nicht, dass eine außerordentliche verhaltens- oder personenbedingte, fristlose Kündigung (mit anschließendem Abwicklungsvertrag) die bessere Lösung wäre. Sie besagt nur, dass die ad hoc-Entscheidung ohne hinreichende Beteiligung der Stadtverordneten, die sich in deren Kritik an dem Verfahren in der Öffentlichkeit gezeigt hat, dort eine Resonanz findet.

WAZ: …langer Rechtsstreit

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