Freude über mehr Kritikfähigkeit der WAZ

Gelsenkirchen. Eine Userin im Netz freut sich über die gewachsene Kritikfähigkeit anlässlich des Skandals um die beiden Jugendamtsleiter. Die WAZ schreibt endlich in ihrem „Sumpf-Artikel“ von fehlender Kontrolle bei der Stadt Gelsenkirchen.

ohne Kommentar

Ich halte dagegen:

Na ja, andererseits könnte hier ein Teppich ausgelegt worden sein. Der Teppich heißt „Verjährung“. Da kann dann niemand was machen. Deswegen kommt es schon entscheidend darauf an, ob jemand mal das Korruptionsbekämpfungsgesetz NRW in den Mund nimmt und die darin geregelte Meldepflicht für Grundbesitz anvisiert, die auch für Leiter von öffentlichen Stellen – und nicht nur für Beamte – gilt. Das wäre ein echter Fortschritt.

Tatsächlich recherchiert – nach Auskunft der PM der Stadt – die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sogar in diese Richtung. Nur Pothoff schreibt nichts über dieses Thema. Auch zum Thema Frings und Kinderschutzbund schreibt er nichts. Was soll denn strafbare Handlung sein? Da kommt ja wohl nur Korruption in Frage. (St. Josef/Kinderschutzbund/Verschleiern durch Familienmitglieder/Einnahmen aus Gesellschaft und Vermietung/Falsche Angaben gegenüber dem Arbeitgeber (Vermögensschaden der Stadt über das Jugendamt als Geldgeber des Kinderschutzbundes!)

Am Sonntag sollte die WDR – Westpol-Sendung um 19:30 Uhr etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Am Dienstag wissen wir ab 18 Uhr im HSH noch viel mehr, wohin die Reise gehen soll.

Aber ein erster Schritt in der öffentlichen Meinungsbildung ist es allemal. Die Frage ist nur in welche Richtung.

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Ein Gedanke zu “Freude über mehr Kritikfähigkeit der WAZ

  1. Dass die Presse hier eingeschlafen ist, haben wir ja am Dienstag bei der WAZ auch schon kritisiert. Aber auch hier sitzen Menschen. Wir hörten was darüber, dass die BürgerInnen sich nicht mehr beteiligen. Und da bleibt die Frage, was eher da war: Das Huhn oder das Ei? Die Presse scheint unmotiviert, weil die BürgerInnen sich nicht regen und die Bürger lehnen die Presse ab, weil sie keine kritische Information pflegt. Also gilt auch hier: Notbremse ziehen und mit der Presse zusammenarbeiten. Daher unterstütze ich auch den Wunsch von Frau Ansahl, Menschen zu finden, die reden wollen unter Berücksichtigung des Quellenschutzes und Änderung des Namens. Hier ist ein breites Feld eingeschlafen. Wir sind wach und motiviert. Also machen wir einfach weiter. Unterschätze unser Engagement nicht. Wir machen hier schon ein wenig strubbelig 😉

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