Hans Meyer, der LWL und die Datenerfassung

Gelsenkirchen/Düsseldorf/Münster. Am Montag hatte Hans Meyer vom Landesjugendamt eine Möglichkeit genannt, wo die Daten für ins Ausland geschickte Jugendliche zu erfragen seien. Beim Bundesminister für Justiz. Meine Anfrage wurde von dort ablehnend beschieden. „So eine Datenerfassung gäbe es nicht. Weder beim Bundesamt für Justiz, noch beim Bundesministerium für Justiz.“

Diese Auskunft bestätigt nun ein Artikel in der WZ. Da heißt es: „Eine Statistik für NRW wird laut Landesjugendämter Rheinland und Westfalen nicht geführt.“

Doch keine datenmäßige Erfassung der Jugendlichen bei Auslandstherapien?

Die Aussage von Hans Meyer klang in meinen Ohren anders. In gut vier Stunden intensiver Informationsverbreitung wird so Manches falsch verstanden. Die Aufmerksamkeit ist unterschiedlich. Aber es gab diesbezüglich eine Nachfrage, und Hans Meyer bestätigte seine Äußerung, dass jeder Auslandsaufenthalt beim Bundesministerium für Justiz meldepflichtig sei.

„Die Bundesarbeitsgemeinschaft Individualpädagogik (AIM) schätzt, dass die bei ihr organisierten Träger rund 230 bis 250 Plätze im Ausland belegen. Allerdings ist nur ein Teil der Anbieter Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft.“, heißt es weiter in der WZ.

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