Nach der Hauptausschuss-Sitzung

Gelsenkirchen. Meine erste Einschätzung habe ich so gefasst. „Zur Monitor-Krisensitzung könnte ich drei bis vier verschiedene Artikel schreiben. Im Gegensatz zu manch einem Stadtverordneten, der nicht viel verstanden hat, weil es wohl am Fachlichen fehlte, habe ich acht volle Seiten mit ganz vielsagendem Inhalt, den ich auswerten könnte. Mein Fazit: Fast alle waren sich einig, dass ein schwerer Imageschaden durch den Monitor-Bericht vorliegt. Die Vokabeln „Arbeitsrecht“ oder „arbeitsrechtlich von Bedeutung“ fielen häufig. So häufig, dass es kaum zu glauben sein dürfte, wenn die arbeitsrechtlichen Konsequenzen gegen Wissmann/Frings ausblieben.“

Ungarn ist grün

Heute, einen Tag danach, habe ich mir die Pressekonferenz angesehen. Was mir auffiel? Kaum jemand der anwesenden Journalisten sah sich in der Lage eine Frage zu stellen. Als Fragestellerin, so habe ich es herausgehört, fungierte offenbar eine Journalistin des WDR (Schulmann: „…haben wir nicht gewußt, bis Sie die Anfrage an uns richteten.“) Schade, dass die Fragestellerin nicht im Hauptausschuss fragen durfte. Dann hätten wir nach vier Stunden vielleicht alle zusammen mehr erfahren.

Zum Beispiel, dass das eingeschränkte Fragerecht der Stadt als Arbeitgeber und Dienstherrn bei der Frage, wie viele Jugendliche aus welchen Städten und Ländern in der Einrichtung in Pecs über die Jahre untergebracht waren, möglicherweise nicht haltbar ist. Und wie man selbst mit den Einrichtungen der Träger aus Wuppertal, Dortmund und Bochum im Rahmen von Kontrollen umgeht. Wie man diese Kontrollen dieser Einrichtungen selbst durchführt. In welchen Ländern sie sich befinden. Und ob man sich dabei auch für die Gesellschaft des Trägers, ihre Konzepte und ihre Provenience interessiert?!

Zum Schluss möchte ich meine Aufmerksamkeit auf ein Detail legen, da es ja intensiv um Details geht. Wie schafft es eine Tageszeitung wie die WAZ, ihren Bericht mit dem Titel „Ansturm auf RATssitzung“ zu titulieren, wenn es sich um eine Sitzung des HAUPAUSSCHUSSES handelt? Verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ist die WAZ so weit weg vom Geschehen?

Im Übrigen habe ich erst Mittwoch Zeit meine Berichte zu schreiben. In diesem Sinne verbleibe ich – ganz im Sinne von Hr. Schulmann in Richtung Journalistin – mit einem: Tschüss bis MITTWOCH!

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