WAZ-Bericht vom 04.05.15

Gelsenkirchen. Die Berichte erscheinen nun fast halbtägig. Im neuen Artikel gibt die WAZ viel Platz für mögliche Entschuldigungen. Diese bringt eine Leserin auf den Punkt: „Wir wollten nicht in die detaillierte rechtliche Prüfung gehen.“, so der Kommentar von Manfred Beck, Stadtdirektor Gelsenkirchen, zum Nebenerwerb seiner Jugendamtleiter Wissmann u. Frings. (von Ute1955 #7)

Frings und Wissmann kassierten als private Vermieter weiter!

Ungereimtheiten interessieren die WAZ nicht weiter.

Wie macht man das? Eine Nebentätigkeit abgeben, die Firma symbolisch verkaufen und als Vermieter doch weiter abkassieren. Und dann noch ein reines Gewissen haben!? Die WAZ zitiert Wissmann so: „Die genehmigte Nebentätigkeit habe er im März 2005 zurückgegeben, aber auch mitgeteilt, dass er und Frings weiter Vermieter blieben. Später übertrug Wissmann seinen Gesellschafteranteil auf seine Frau, Frings auf seinen Bruder. 2009 sei „Neustart“ für symbolische 40 Cent verkauft worden, und da die noch bestehende Immobilie derzeit schwer verkäuflich sei, gerate er „eher ins Minus“.“

Ich versuche zusammen zu fassen: Die Firma Neustart kft wurde an den Bruder Frings und die Ehefrau Wissmann für 0,40 Cent verkauft. Die Miete kassieren weiter Wissmann und Frings. Wie jetzt? Als private Vermieter? Und niemand bei der Zeitung stört das?

Da dürfen wir mal gespannt sein, was heute nachmittag der Politik im HSH ab 16 Uhr alles nicht auffällt.

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